Das beliebte Projekt Nummer 13, “Gestalte dein Leben durch gesunde Stressbewältigung”, hat sich damit beschäftigt, wie man am besten mit Stress und Aufregung – vor beispielsweise Klausuren – umgeht.
Tricks, Übungen und Hintergrundwissen helfen dabei, Stress besser zu bewältigen und mehr Sicherheit im Alltag zu gewinnen. Wenn du auch gerne in dem Projekt gewesen wärst, haben wir hier einmal eine Übersicht an Dingen, mit denen sich das Projekt beschäftigt hat:
Atemübungen zum Runterkommen, Fachbegriffe zum Verständnis, sowie Feedback der Schüler:innen und Lehrerinnen. Alles einmal übersichtlich und verständlich für euch zusammengefasst!
Eine Schülerin in dem Projekt berichtete beispielsweise von einer Atemübung, die sie im Projekt gelernt habe. Diese Übung diene ebenfalls zur Entspannung und zur kurzfristigen Reduzierung von Stress:
Boxatmnung: Es wird beim Atmen dem Muster einer quadratischen Box gefolgt. Vier gleich lange Phasen,
die vier Sekunden gehen, werden eingehalten, um Stress zu reduzieren: Vier Sekunden einatmen, vier Sekunden halten, vier Sekunden ausatmen und zuletzt vier Sekunden halten.
Damit die Schüler:innen mehr Verständnis zu dem Fachbereich Stressbewältigung bekommen, wurden ebenfalls viele verschiedene Fachbegriffe
und Themenbereiche besprochen und erklärt:
Stressverstärker
Stressor: Das ist ein externer Auslöser durch beispielsweise Alltags-, kritische Lebens-, oder traumatische Ereignisse.
Stress Reaktion: Das sind körperliche und/oder psychische Reaktionen auf die Ereignisse. Dabei wird der Herzschlag und die Atmung schneller. Zudem bekommt man innere Unruhe, Ärger, Angst etc.
Stressmanagement
Instrumentelles: Dabei werden Stressoren minimiert und bestenfalls eliminiert.
Mentales: Dabei werden persönliche Stressoren wahrgenommen reflektiert und modifiziert.
Regeneratives: Dabei werden Stressoren reguliert und gestoppt. Es wird aktiv entspannt und das Selbstwert gestärkt.

Allerdings fanden einige Schüler:innen den theoretischen Teil etwas langweilig. Sie mochten lieber den praktischen Teil,
bei dem sie auch aktiv mitmachen können und nicht nur zuhören müssen. Dazu gehörte beispielsweise ein Ausflug in den Supermarkt, bei dem nach Lebensmitteln gesucht wurde, die eine gesunde Ernährung unterstützen und so auch beim Umgang mit Stress helfen können. Außerdem wird in dem Projekt angeboten jeden Morgen um 8 Uhr gemeinsam für eine halbe Stunde Yoga zu machen, um herunterzukommen und gut in den Tag starten zu können.
Für die Lehrerinnen, Frau Driesen und Frau Kracht, ist es wichtig, dass die Schüler:innen am Ende des Projektes
viele Methoden und Strategien mitnehmen, um in Zukunft besser mit Stress umgehen können.
Beide leiten das Projekt gerne und schätzen die Abwechslung zum normalen Unterricht.
Außerdem wünschen sie sich, dass bei der Einteilung der Projekte die Wünsche der Schüler:innen stärker berücksichtigt werden.
Dadurch könnte man es vermeiden, dass einige Schüler:innen in Projekten landen, die sie eigentlich gar nicht besuchen wollten. Wenn Frau Kracht das Projekt in nur zwei Wörtern zusammenfassen müsste, dann wäre es “Tu es!”.
Esma (EF)
